Ich hab diesen Sommer eine DIY-Wanderausstellung mit Solarpunk-Bildern erstellt! Sie wurde auch schon einmal gezeigt und hat vielen Menschen gut gefallen 🙂 Ich glaube, das ist ein schöner Ansatz, um die Bewegung bekannter zu machen.

Ich hab diesen Sommer eine DIY-Wanderausstellung mit Solarpunk-Bildern erstellt! Sie wurde auch schon einmal gezeigt und hat vielen Menschen gut gefallen 🙂 Ich glaube, das ist ein schöner Ansatz, um die Bewegung bekannter zu machen.

In Filmen, Serien und Büchern der letzten Jahrzehnte sehen wir fast nur düstere Zukunftsbilder: zerstörte Städte, gescheiterte Gesellschaften, Überwachung und Gewalt. Das ist ein Problem für Menschen, die eine bessere Welt erschaffen wollen. Eine relativ junge Bewegung zeigt aber: Es geht auch anders!

Wie wächst man in einer neuen Welt auf? Wie trifft man Entscheidungen, wenn man weiß, dass sie Generationen prägen könnten? Und was bedeutet es eigentlich, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die das Scheitern der Erde hinter sich lässt? Diese Fragen stellt das Spiel I was a Teenage Exocolonist – und liefert dabei nicht nur überraschend tiefgründige Antworten, sondern auch ein emotional berührendes, visuell eindrucksvolles Erlebnis.

Im Aufbaustrategiespiel Beecarbonize habt ihr die Aufgabe, ein Weltsystem aufzubauen, das innerhalb der Grenzen des Planeten ein gutes Leben für alle ermöglicht. Das Spiel punktet mit schönem Design und klugen Spielmechaniken, in die viel Klima-Expertise eingeflossen ist.

In Stardew Valley baut ihr eure eigene Farm auf und werdet Teil einer sympathischen Dorfgemeinschaft. Das Spiel macht Lust auf Gemüsebau und Landleben, könnte aber in einigen Aspekten noch transformativer sein.

Stell dir vor, es ist das Jahr 2072. Die Welt, wie wir sie heute kennen, gibt es nicht mehr – und das ist eine gute Nachricht. Selbst in einem Zentrum der heute kapitalistischen Moderne wie New York City existiert eine lebendige, post-kapitalistische Gesellschaft, die sich aus den Trümmern von Klimakatastrophe, Wirtschaftskollaps und autoritärer Gewalt heraus selbst organisiert hat. In dieser Welt sind Fürsorge, Solidarität und kollektives Eigentum keine radikalen Forderungen mehr, sondern Alltag.

Inmitten von Spielen, die auf Expansion, Ausbeutung und Wachstum setzen, wirkt Terra Nil wie eine wohltuende Utopie. Es lädt uns nicht zum Bauen von Imperien ein, sondern zum Wiederherstellen zerstörter Landschaften. Statt „höher, schneller, weiter“ geht es hier um Rückführung, Kreisläufe und die Schönheit regenerierter Ökosysteme.

Wie sieht eine Gruppe aus, die eine Konsensentscheidung trifft? Wie vermitteln wir die Tatsache, dass eine Gemeinschaft die Bedürfnisse all ihrer Mitglieder ernst nimmt? Von solchen Bildern gibt es bisher nur wenige – aber sie wären sehr hilfreich und wichtig, um uns eine radikal demokratisierte Gesellschaft vorzustellen.

Eltern stehen angesichts der Klimakatastrophe und anderer bedrohlicher Entwicklungen vor schwierigen Fragen: Spreche ich mit meinem Kind über diese Themen? Falls ja, wann und wie? Was kann ich tun, um mein Kind darauf vorzubereiten, ohne ihm die Kindheit zu vermurksen?
