Wenn Macht sich in wenigen Händen konzentriert, entstehen Abhängigkeiten: Wer die Ressourcen kontrolliert, kontrolliert auch die Bedingungen, unter denen andere leben. Zentralisierte Systeme sind außerdem wenig resilient, sondern eher wie ein Baum mit einer einzigen dicken Wurzel: Wenn diese Wurzel verletzt wird, stirbt der ganze Baum. Dezentrale Systeme funktionieren hingegen wie ein Wurzelgeflecht – wenn eine Wurzel ausfällt, gibt es andere, die das auffangen können. Im Folgenden schauen wir uns sechs Lebensbereiche an, in denen Dezentralisierung ansetzen kann – von der Ernährung über das Wohnen bis zur Politik.
Weiterlesen♻Wirtschaft
Die Welt nach dem Kapitalismus
Solarpunk und Kapitalismus sind nur schwer vereinbar – nicht nur im Manifest wird die Bewegung als postkapitalistisch beschrieben, was eine wichtige Grundlage für das Punk-Element darstellt. Aber was bedeutet das konkret, insbesondere für Solarpunk-Geschichten? Wie kommen Menschen an das, was sie zum Leben brauchen? Und wie äußert sich das für die Figuren, die in diesen Welten leben? Ein paar Ideen.
WeiterlesenWas Solarpunks essen
Die konventionelle Landwirtschaft heizt den Klimawandel an und laugt die Böden aus. Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, ist also eine der mächtigsten Stellschrauben für eine nachhaltige Zukunft. Solarpunk kombiniert Low- und Hightech und bietet hier radikale, aber machbare Lösungen. Hier sind fünf Elemente einer Solarpunk-Ernährung.
WeiterlesenWebinar: Eine Solarpunk-Wirtschaft
Am Montag gebe ich ein Kurzwebinar zu Konturen einer Solarpunk-Wirtschaft!
Hier findet ihr die Ausschreibung.
Solarpunk ist ein junge Bewegung mit dem Ziel, bessere Zukünfte mit kreativen Methoden wieder vorstellbar zu machen.
Die Idee dahinter: Nur was wir uns vorstellen können, können wir auch verwirklichen. Zukunft beginnt im Kopf!
- Aber funktioniert das auch für ein abstraktes Thema wie Wirtschaft?
- Wie könnte eine nachhaltige und demokratische Wirtschaft konkret aussehen?
- Welche Bilder und Geschichten gibt es darüber?
Wie das genau aussehen kann, welche Theorien des Wandels dahinterstecken und was wir selber tun können könnt ihr in diesem Webinar erfahren!
WeiterlesenOrganoponicos
Gemeinschaftsgärten sind klassische Solarpunk-Orte – hier verbinden sich Gemeinschaft, Natur, und Selbermachen auf eine wunderbare Weise miteinander. Und ein Blick nach Kuba zeigt: Diese Gärten haben das Potenzial, aus ihrer Nische herauszuwachsen, zu Ernährungssicherheit beizutragen und Teil einer Landwirtschaft der Zukunft zu werden.
WeiterlesenCommoning
Commoning bedeutet: Menschen organisieren ihr Leben gemeinsam. Sie teilen, was sie haben, sie entscheiden zusammen, und sie tun das freiwillig. Es geht nicht um Besitz, Tausch oder Profit, sondern darum, dass alle das bekommen, was sie brauchen – und dass sie das gemeinsam gestalten. Commoning ist somit ein wertvolles Puzzlestück für eine Solarpunk-Wirtschaft.
WeiterlesenParecon – Eine Wirtschaft für die Solarpunk-Zukunft
Stell dir eine Welt vor, in der Wirtschaft nicht auf Konkurrenz, sondern auf Zusammenarbeit beruht. Wo Menschen nicht gezwungen sind, um Jobs zu kämpfen oder Profite zu maximieren, sondern gemeinsam entscheiden, was und wie produziert wird. Ein Modell, um diese Wirtschaft zu schaffen, heißt Parecon, kurz für Participatory Economics – also „Mitbestimmungswirtschaft“.
WeiterlesenEine Solarpunk-Wirtschaft
Solarpunk ist kapitalismuskritisch – wenn Profit das wichtigste Wirtschaftsmotiv ist, ist für das Wohlergehen von Mensch und Natur oft kein Platz. Gleichzeitig gibt es im Solarpunk bisher kaum Überlegungen zu einer zukünftigen Wirtschaft. Das ist kein Wunder: Solarpunk bemüht sich, die Zukunft wunderbar konkret und begreifbar zu machen, und Wirtschaft ist oft abstrakt, trocken und komplex. Dabei gibt es viele tolle Ideen für ein solidarischeres Wirtschaftssystem! Hier sind 3×3 Ideen für eine Solarpunk-Wirtschaft.
WeiterlesenGemeinschaft und Gemüse
Eine Solidarische Landwirtschaft ist eine von einer Gemeinschaft getragene Landwirtschaft. Produziert wird nicht für den Markt, sondern für Mitglieder. Dadurch können die Erzeuger:innen naturnahe und nachhaltige Anbaumethoden erproben.

📗 „Das Ministerium für Zukunft“ von Kim Stanley Robinson
Der neueste Roman von Science-Fiction-Koryphäe Kim Stanley Robinson setzt auf technologische und wirtschaftliche Lösungen auf globaler Ebene. Die titelgebende Institution – das Ministerium für die Zukunft – schafft es reale Machtperspektiven zu entwickeln und über einen jahrzehntelangen Zeitraum erfolgreich für eine Umkehr der Erderhitzung zu kämpfen.







