Solarpunk ist die vielleicht spannendste Vision des 21. Jahrhunderts. In ihr verbinden sich Technologie, Natur und Gemeinschaft zu Eindrücken einer Zukunft, die wieder lebenswert erscheint. Solarpunk ist dabei vieles gleichzeitig: Es ist eine Ästhetik, ein Genre, aber auch eine Bewegung.
✊Bewegung
Organoponicos
Gemeinschaftsgärten sind klassische Solarpunk-Orte – hier verbinden sich Gemeinschaft, Natur, und Selbermachen auf eine wunderbare Weise miteinander. Und ein Blick nach Kuba zeigt: Diese Gärten haben das Potenzial, aus ihrer Nische herauszuwachsen, zu Ernährungssicherheit beizutragen und Teil einer Landwirtschaft der Zukunft zu werden.
WeiterlesenWas für ein Solarpunk bist du?
Es gibt viele Mögliche Wege, zu einer Solarpunk-Zukunft beizutragen. Hier werden einige Archetypen vorgestellt – gibt es eine Rolle, die dir am meisten liegt?
WeiterlesenSolarpunk – eine Bewegung der Hoffnung
In Filmen, Serien und Büchern der letzten Jahrzehnte sehen wir fast nur düstere Zukunftsbilder: zerstörte Städte, gescheiterte Gesellschaften, Überwachung und Gewalt. Das ist ein Problem für Menschen, die eine bessere Welt erschaffen wollen. Eine relativ junge Bewegung zeigt aber: Es geht auch anders!

Gemeinschaftsgärten und die Stadt der Zukunft
Urbane Gemeinschaftsgärten sind aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Aus vereinzelten Pionierprojekten entstand im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte ein Netzwerk von rund 1000 Initiativen. Als erdverbundene Orte haben sie das Potenzial, Stadt wie Gesellschaft grundlegend zu verändern.

Solarpunk und solidarisches Prepping
Solarpunk und solidarisches Prepping setzen beide auf den Aufbau widerstandsfähiger, solidarischer Strukturen in Krisenzeiten. Zwar wirken ihre Ansätze ansonsten eher unterschiedlich: Prepping geht vom Schlimmsten aus und zeigt Wege auf, um Grundbedürfnisse auch in instabilen Zeiten zu sichern; Solarpunk entwirft mittels Kunst und Geschichten konkrete, wünschenswerte Zukunftsszenarien. Aber gerade deswegen könnten sich beide Bewegungen gut ergänzen.

Radikale Transformation
Unzählige Menschen haben sich kluge Gedanken zum Thema Transformation gemacht. Leider verstauben viele dieser Ideen und Erkenntnisse in wissenschaftlichen Studien und Sammelbänden. Gleichzeitig haben soziale Bewegungen wertvolle Erfahrungen gesammelt und einzelne Kämpfe für gesellschaftliche Veränderungen gewonnen – und manchmal bleibt wenig Zeit für den Blick aufs große Ganze. Dieses Handbuch bringt beides zusammen – in einer Form, die für linken (Bewegungs-)Alltag brauchbar ist.

Sisyphus war Solarpunk
Sisyphus war der Sage nach ein griechischer König. Er wurde von den Göttern mit der Aufgabe bestraft, einen Stein auf einen Berg hochzuschieben; aber immer, wenn er fast oben angekommen war, rollte der Stein wieder herunter, und er musste von vorne anfangen. So ähnlich fühlt sich Engagement für eine bessere Welt auch oft an. Egal, wie viel mensch tut – es gibt ständig Rückschläge, und die Arbeit ist nie vorbei.

Pilze und Solarpunk
Pilze sind seltsam. Weder Tier noch Pflanze, wurden sie lange von Biologen vernachlässigt, und wir wissen noch sehr wenig über sie. Erst langsam wird klar, was Pilze so ausmacht, wie stark sie sich von Tieren und Pflanzen unterscheiden – und was wir alles mit ihnen anstellen können, sobald wir sie besser verstehen.

Das Solarpunk-Multiversum
Eine der interessantesten Ideen im Science-Fiction-Genre ist das sogenannte Multiversum. In welchem der unendlich vielen zukünftigen Universen wir landen werden, haben wir auch selber in der Hand!


