Wie wird man eigentlich „Solarpunk“? Was macht man da? Das ist sehr individuell. Es gibt wahnsinnig viel zu tun, an allen möglichen Ecken – und somit viele Möglichkeiten, an einer besseren Zukunft mitzuarbeiten. Dieser Artikel soll ein wenig Orientierung geben.
Solarpunk ist auch der Versuch, komplizierte Themen einfach(er) darzustellen und so vielen Leuten zu ermöglichen, mitzumachen. Dieser Text erklärt in einfacher Sprache, warum wir eine Solidarische Lebensweise brauchen und wie sie aussehen könnte.
Eine Theorie des Wandels ist eine Vorstellung davon, wie genau ein Projekt dazu beitragen kann, die Welt zum Positiven zu verändern. Dabei beantwortet man eine Reihe von Fragen, um die Wirkung und das Vorgehen im Projekt klarer zu bekommen. Ich habe das mal für meine Vorstellung von Solarpunk gemacht und teile das hier mit euch!
Pantopia – ein Roman von Theresa Hanning. Das hatten sie sich anders vorgestellt: Patricia und Henry wollten eigentlich nur eine Künstliche Intelligenz programmieren, die gut im Aktienhandel ist. Doch die KI entwickelt ein Bewusstsein – und dann einen Plan: Wenn sie überleben will, muss sie die Welt grundlegend ändern…
Die Transformationstheorie hinter der Solarpunk-Bewegung beruht auf der Idee, dass die Geschichten, die wir uns erzählen, reale Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft haben. Aber stimmt das überhaupt?
Der Klimawandel trifft tendenziell die Menschen am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Gegen diese Ungerechtigkeit kämpft die globale Klimagerechtigkeitsbewegung – und es gibt ein paar tolle Bilder, die diese Bewegung greifbarer machen.
Photovoltaik hat sich in den letzten Jahren in Deutschland massenhaft dezentral verbreitet. Die Solarpunk-Vision einer autarken, klimafreundlicheren Energieversorgung rückt damit etwas näher. Dies ist auch eine Erfolgsgeschichte einer gesellschaftlichen Transformation, vorangebracht durch Do It Yourself und Ungehorsam (beides zentrale Merkmale von Punk), durch ernste globale Krisen, soziale Vorbilder und positive gesellschaftliche Ansteckungseffekte.
Photovoltaik-Anlage am 4-Häuser-Projekt in Tübingen. Foto: Marc Amann
Im Jahr 2048 gibt es keine CO²-Emissionen mehr, die Städte sind autofrei und die Technik ist an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichet – jedenfalls, wenn es nach den Visionen des Konzeptwerk Neue Ökonomie geht.
Auch wenn wir Solarpunk meistens in der Zukunft verorten – es gibt auch heute schon viele Orte in Städten und Dörfern, die die Werte und Ideale dieser Bewegung tragen! Vielleicht gibt es welche davon auch bei dir in der Nähe?
„Solarpunk ist eine Bewegung der visionären Ideen in Kunst, Mode und Aktivismus, die die Frage zu beantworten versucht, wie eine nachhaltige Zivilisation aussehen kann, und wie man dies erreichen könnte.“