Jedes Genre entwickelt irgendwann Tropes: Kernelemente, die das Genre ausmachen, die von Leser:innen erwartet werden und die Künstler:innen kreativ nutzen können. Gibt es so etwas auch schon im Solarpunk?
Weiterlesen📝Theorie
Commoning
Commoning bedeutet: Menschen organisieren ihr Leben gemeinsam. Sie teilen, was sie haben, sie entscheiden zusammen, und sie tun das freiwillig. Es geht nicht um Besitz, Tausch oder Profit, sondern darum, dass alle das bekommen, was sie brauchen – und dass sie das gemeinsam gestalten. Commoning ist somit ein wertvolles Puzzlestück für eine Solarpunk-Wirtschaft.
WeiterlesenParecon – Eine Wirtschaft für die Solarpunk-Zukunft
Stell dir eine Welt vor, in der Wirtschaft nicht auf Konkurrenz, sondern auf Zusammenarbeit beruht. Wo Menschen nicht gezwungen sind, um Jobs zu kämpfen oder Profite zu maximieren, sondern gemeinsam entscheiden, was und wie produziert wird. Ein Modell, um diese Wirtschaft zu schaffen, heißt Parecon, kurz für Participatory Economics – also „Mitbestimmungswirtschaft“.
WeiterlesenSolarpunk – eine Bewegung der Hoffnung
In Filmen, Serien und Büchern der letzten Jahrzehnte sehen wir fast nur düstere Zukunftsbilder: zerstörte Städte, gescheiterte Gesellschaften, Überwachung und Gewalt. Das ist ein Problem für Menschen, die eine bessere Welt erschaffen wollen. Eine relativ junge Bewegung zeigt aber: Es geht auch anders!

Weiche Technik
Wie sieht eine Gruppe aus, die eine Konsensentscheidung trifft? Wie vermitteln wir die Tatsache, dass eine Gemeinschaft die Bedürfnisse all ihrer Mitglieder ernst nimmt? Von solchen Bildern gibt es bisher nur wenige – aber sie wären sehr hilfreich und wichtig, um uns eine radikal demokratisierte Gesellschaft vorzustellen.

Solarpunk-Technologie
Anders als viele ältere ökologische Bewegungen steht Solarpunk neuen Technologien erstmal offen gegenüber und richtet den Blick (neben berechtigter Kritik) auch auf die Potenziale, die diese für ein Gutes Leben für Alle haben kann. In diesem Artikel sollen verschiedene Technologie-Kategorien beleuchtet werden.

Solarpunk und solidarisches Prepping
Solarpunk und solidarisches Prepping setzen beide auf den Aufbau widerstandsfähiger, solidarischer Strukturen in Krisenzeiten. Zwar wirken ihre Ansätze ansonsten eher unterschiedlich: Prepping geht vom Schlimmsten aus und zeigt Wege auf, um Grundbedürfnisse auch in instabilen Zeiten zu sichern; Solarpunk entwirft mittels Kunst und Geschichten konkrete, wünschenswerte Zukunftsszenarien. Aber gerade deswegen könnten sich beide Bewegungen gut ergänzen.

Radikale Transformation
Unzählige Menschen haben sich kluge Gedanken zum Thema Transformation gemacht. Leider verstauben viele dieser Ideen und Erkenntnisse in wissenschaftlichen Studien und Sammelbänden. Gleichzeitig haben soziale Bewegungen wertvolle Erfahrungen gesammelt und einzelne Kämpfe für gesellschaftliche Veränderungen gewonnen – und manchmal bleibt wenig Zeit für den Blick aufs große Ganze. Dieses Handbuch bringt beides zusammen – in einer Form, die für linken (Bewegungs-)Alltag brauchbar ist.

Sisyphus war Solarpunk
Sisyphus war der Sage nach ein griechischer König. Er wurde von den Göttern mit der Aufgabe bestraft, einen Stein auf einen Berg hochzuschieben; aber immer, wenn er fast oben angekommen war, rollte der Stein wieder herunter, und er musste von vorne anfangen. So ähnlich fühlt sich Engagement für eine bessere Welt auch oft an. Egal, wie viel mensch tut – es gibt ständig Rückschläge, und die Arbeit ist nie vorbei.

Das Solarpunk-Multiversum
Eine der interessantesten Ideen im Science-Fiction-Genre ist das sogenannte Multiversum. In welchem der unendlich vielen zukünftigen Universen wir landen werden, haben wir auch selber in der Hand!



