Permaaktivismus

Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.

Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.

Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0
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Solarpunk in Einfacher Sprache

Wie sieht die Zukunft aus? Diese Frage stellen sich viele Menschen. Oft ist die Antwort nicht schön. In Filmen und Büchern geht es der Welt oft schlecht. Aber es gibt auch andere Geschichten. Geschichten, die Mut machen. Geschichten über eine gute Zukunft. Diese Geschichten nennt man Solarpunk. In diesem Artikel erfährst du, was Solarpunk ist. Und warum diese Art von Geschichten so wichtig ist.

„Neighbourhood Care“ by Deelion, CC BY-SA 4.0
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Dezentralisierung

Wenn Macht sich in wenigen Händen konzentriert, entstehen Abhängigkeiten: Wer die Ressourcen kontrolliert, kontrolliert auch die Bedingungen, unter denen andere leben. Zentralisierte Systeme sind außerdem wenig resilient, sondern eher wie ein Baum mit einer einzigen dicken Wurzel: Wenn diese Wurzel verletzt wird, stirbt der ganze Baum. Dezentrale Systeme funktionieren hingegen wie ein Wurzelgeflecht – wenn eine Wurzel ausfällt, gibt es andere, die das auffangen können. Im Folgenden schauen wir uns sechs Lebensbereiche an, in denen Dezentralisierung ansetzen kann – von der Ernährung über das Wohnen bis zur Politik.

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Die Welt nach dem Kapitalismus

Solarpunk und Kapitalismus sind nur schwer vereinbar – nicht nur im Manifest wird die Bewegung als postkapitalistisch beschrieben, was eine wichtige Grundlage für das Punk-Element darstellt. Aber was bedeutet das konkret, insbesondere für Solarpunk-Geschichten? Wie kommen Menschen an das, was sie zum Leben brauchen? Und wie äußert sich das für die Figuren, die in diesen Welten leben? Ein paar Ideen.

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Der Möglichkeitssinn

Die größte Stärke von Solarpunk als Bewegung liegt darin, Menschen zu ermöglichen, sich andere, bessere Zukünfte überhaupt erst vorzustellen. Dieser Möglichkeitssinn – die Fähigkeit, hinter dem Bestehenden auch das Mögliche zu sehen – ist im 21. Jahrhundert erstaunlich verkümmert. Warum das so ist und wie Solarpunk diesen Sinn in verschiedenen Lebensbereichen wieder stärkt, lest ihr hier.

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Flora Incognita

… heißt eine von der TU Ilmenau entwickelte App, mit der man Pflanzen bestimmen kann – und die mich gerade sehr begeistert. Schon die Kombination von Technologie und Natur fühlt sich sehr nach Solarpunk an. Ein weiterer Clou: die gesammelten Daten kommen wissenschaftlichen Projekten zugute, die wiederum langfristig für mehr Naturschutz sorgen können! Warum das auch noch gut für das eigene Wohlbefinden ist, lest ihr in diesem Artikel.

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Commoning

Commoning bedeutet: Menschen organisieren ihr Leben gemeinsam. Sie teilen, was sie haben, sie entscheiden zusammen, und sie tun das freiwillig. Es geht nicht um Besitz, Tausch oder Profit, sondern darum, dass alle das bekommen, was sie brauchen – und dass sie das gemeinsam gestalten. Commoning ist somit ein wertvolles Puzzlestück für eine Solarpunk-Wirtschaft.

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